Anträge und Informationen zur Selbstsperre und zur Fremdsperre erhalten Sie hier oder in allen bayerischen LOTTO-Annahmestellen.
Komplexes Firmennetzwerk hinter den Casinos
"Gegenüber Anbietern im Schutzbereich des freien Dienstleistungsverkehrs in Europa sind Sperranordnungen generell verboten", erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme. Die Gruppe bemühe sich seit 2017 um deutsche Erlaubnisse. Die Anträge seien bis heute nicht beschieden oder abgelehnt, die Verfahren liefen somit unverändert. Der Mitteilung zufolge klagen die maltesischen Lottoland-Gesellschaften gegen Untersagungsverfügungen vor den Verwaltungsgerichten Darmstadt und Hannover. Lottoland halte diverse Lizenzen in europäischen Staaten, unter anderem in Malta, Großbritannien, Irland und Schweden.
Online-Glücksspiel: White List entscheidend
Um illegales von legalem Glücksspiel zu unterscheiden, führt man eine sogenannte White List mit in Deutschland zugelassenen Anbietern etwa von virtuellen Automatenspielen, Online-Poker, Sportwetten und Online-Casinospielen. Wer nicht darauf steht, gilt als illegal. Die Veranstalter und Vermittler des Glücksspiels sowie die Werbetreibenden würden im ersten Schritt darauf hingewiesen, dass es sich um ein illegales Glücksspiel handelt, das eingestellt werden muss, sagte GGL-Vorstand Benjamin Schwanke. Wenn das nicht erfolge, könne man ein Zwangsgeld festsetzen. Die Glücksspielbehörde kündigte an, auch konsequent Strafanzeigen wegen illegalen Glücksspiels und der Werbung dafür zu stellen. Dieser Antrag auf Aufhebung kann erst nach Mindestdauer der Sperre gestellt werden.
- Zukunftstrends: Automatisierte Erkennungssysteme für neue Glücksspielseiten
- Mögliche Lockerungen im Zuge eines neuen Glücksspielstaatsvertrags
- Die Rolle von Künstlicher Intelligenz bei der Überwachung des Angebots
- Entwicklung hin zu einer europaweit harmonisierten Regulierung und Sperrpraxis
Bei der Selbstsperre kann die Mindestdauer individuell festgelegt werden (mind. Die Mindestdauer der Fremdsperre ist 1 Jahr. Der Antrag auf Aufhebung muss vom gesperrten Spieler direkt bei OASIS gestellt werden.
Welche Sperrfristen sind zu beachten?
Wer hier eingetragen ist, kann in Deutschland nicht mehr an bestimmten Glücksspielen teilnehmen. Dazu gehören Sportwetten, Online-Casinospiele und die tägliche Lotterie KENO. Auch der Zutritt zu Spielbanken und Spielhallen wird verwehrt. Von der Sperre nicht erfasst ist die Teilnahme an Lotterien, die maximal zweimal pro Woche veranstaltet werden, wie Lotto 6aus49 oder Eurojackpot. Spielteilnehmer können sich auf eigenen Wunsch jederzeit ohne Angabe von Gründen selbst sperren lassen.
Wie wird eine Selbstsperre in die Wege geleitet?
So sind sie effektiv vor den Gefahren durch Glücksspiel geschützt. Eine Spielersperre kann auch durch Dritte, z.B. Familienangehörige oder Mitarbeiter der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung, beantragt werden. Dazu muss der Antragsteller nachweisen, dass der zu sperrende Spielteilnehmer spielsuchtgefährdet oder überschuldet ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt oder Spieleinsätze riskiert, die in keinem Verhältnis zum Einkommen oder Vermögen stehen. Der zu sperrende Spieler wird vor Eintragung einer Sperre durch die Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung zum Sachverhalt angehört. Spielsuchtprävention und SpielerschutzBei Fragen zur Spielsuchtprävention und zum Spielerschutz können Sie uns über folgende E-Mail-Adresse erreichen: spielerschutz@lotto-bayern.de Das hessische Innenministerium hat fünf große deutsche Zugangsanbieter aufgefordert, im Rahmen einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" etwa 25 ausländische Webseiten mit illegalen Lotterien zu blockieren.
| Argumente FÜR Sperren | Argumente GEGEN Sperren |
|---|---|
| Schutz vor nicht regulierten, unseriösen Anbietern | Technisch oft unwirksam (einfache Umgehung) |
| Durchsetzung des staatlichen Lizenz- und Steuermonopols | Eingriff in die Informationsfreiheit und Netzneutralität |
| Verstärkter Jugendschutz durch Zugangserschwernis | Verlagerung in den undurchsichtigen Grau-/Schwarzmarkt |
| Lenkung der Spieler zu Anbietern mit Spielerschutz | Behördlicher Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen |
Die Wunschliste nach Sperrungen von Webseiten wird immer größer: Mitten in der von Bundesfamilienminister Ursula von der Leyen (CDU) entfachten und gerade wieder angefeuerten Debatte um die Blockade kinderpornographischer Inhalte im Netz sollen deutsche Internetprovider nun auch Glücksspiel-Seiten von Nutzern hierzulande fernhalten.
| Umgehungsmethode | Funktion | Risiken für den Nutzer | Rechtliche Bewertung |
|---|---|---|---|
| VPN / Proxy | Verschleierung der eigenen IP-Adresse und Standorts | Datenleaks, Malware, Vertragsbruch mit Anbieter | Keine Strafbarkeit des Nutzers, aber Verstoß gegen AGB |
| DNS-Wechsel | Nutzung nicht gesperrter DNS-Server (z.B. Google DNS) | Gering, aber Sperren werden zunehmend IP-basiert | Keine Strafbarkeit |
| Mirror-Websites | Alternative Domains desselben Anbieters | Identisch zu Hauptseite (finanziell, datenschutzrechtlich) | Nutzer handelt bewusst mit illegalem Anbieter |
| Tor Browser | Anonymes Netzwerk umfasst Zensur | Sehr langsame Verbindung, Ziel von Überwachung | Keine Strafbarkeit für reine Nutzung |
So trat das hessische Innenministerium vergangene Woche im Rahmen eines "internen Gesprächs" an fünf der größten Zugangsanbieter heran mit der Forderung, eine "freiwillige Selbstverpflichtung" zum Sperren von rund 25 ausländischen Webseiten mit illegalen Lotterien einzugehen.
Verräterische Werbeanzeigen für "SoftSwiss"
Zudem stellt sich die Frage, ob sich die Sperrung hunderter illegaler Websites tatsächlich ausreichend positiv auf die Kanalisierung der Spieler in den legalen Markt auswirkt. In ihrem Bemühen, als eines der letzten Länder am Glücksspielmonopol festzuhalten, fordert auch Norwegens Regierung die Internetprovider zur Sperrung illegaler Websites auf. Dennoch hat der Online-Schwarzmarkt in Norwegen laut einer Studie von H2 Gambling Capital einen Marktanteil von 66 %. Der DSWV betont daher immer wieder, dass der Schwarzmarkt nicht ausschließlich mit dem repressiven Instrumentarium des Ordnungsrechts bekämpft werden kann. Zugleich bedarf es eines attraktiven legalen Gegenangebots, das aktiv beworben werden muss.
"Man muss damit klarkommen, Geld zu verlieren"
Länder wie Großbritannien oder Dänemark liegen bei Erhebungen zur Kanalisierung daher auch immer auf den besten Plätzen, während besonders restriktive Länder in Bezug auf Spiel- und Wettangebote sowie die Werbung hierfür deutlich schlechter abschneiden. Zugänge zu illegalen Online-Glücksspielen will die GGL sperren. Seit Anfang Juli 2022 ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) aktiv und geht gleich massiv gegen illegale Online-Portale vor. Die GGL mit Sitz in Halle (Sachsen-Anhalt) übernahm zum 1. Juli 2022 die Verantwortung für die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels im Internet. Trotz der Ankündigung von staatlicher Seite, dass dem Appell der Erlass von Sperrungsverfügungen folgen könnte, lehnten die Provider das in vergleichbarer Weise schon einmal an sie herangetragene Anliegen aber allesamt zunächst ab. "Wenn die Tore erst einmal geöffnet sind, müssen wir bald alles sperren", fürchtet Andreas Maurer, Sprecher der an der trauten Runde beteiligten 1&1 Internet AG. Zumal die geforderte Blockade auf Basis des Domain-Name-Systems (DNS) "technisch unsinnig" sei.
Treffen Sie eine Wahl, die für Sie funktioniert
Sie darf dabei den Angaben zufolge Zwangsgelder von bis zu 500 000 Euro verhängen. Möglich sind ferner Zahlungsstopps an die Anbieter und Internet-Sperren. Ein solches IP-Blocking-Verfahren laufe aktuell bereits. "Es sind Aufforderungsschreiben an die ersten Provider ergangen, dass die Internet-Seiten des größten Zweitlotterieanbieters Lottoland eingestellt werden müssen und gesperrt werden müssen", so GGL-Vorstand Benjamin Schwanke. Das Unternehmen Lottoland und seine Tochtergesellschaft Lottohelden böten seit Jahren in Deutschland illegales Glücksspiel an.
Fremdsperre – wie gehe ich vor?
Viele Verbraucher glaubten, dass sie an Lotto teilnehmen. Das sei aber nicht der Fall: "Wenn sie bei Lottoland und Lottohelden spielen, dann wetten sie auf den Ausgang des Lottos des deutschen staatlichen Lotterieanbieters, der lizenziert ist", sagte Schwanke weiter. Die Quoten seien dabei undurchsichtig und Spieler könnten nicht sicher sein, an ihren Gewinn zu kommen. Trotz Verboten von Werbung und Zahlungsblockierungen seien die Seiten weiter abrufbar. Die Lottoland-Gruppe (zu der die Portale "Lottoland" und "Lottohelden" gehören) hält die GGL-Pläne, Internetprovider aufzufordern, Angebote von Lottoland zu sperren, für rechtswidrig. Wie der Fall YouPorn gezeigt habe, bei dem sich Arcor zunächst freiwillig am Ausschluss eines Portals mit teils harten pornographischen Inhalten ohne ernsthafter Hürden für Kinder oder Jugendlich übte, würden die Seiten dann rasch umziehen und über andere Wege wieder erreichbar sein. Noch schlimmer wäre eine Sperre anhand einer IP-Adresse.
Selbst- und Fremdsperre: Die zwei Möglichkeiten der Spielersperre
1 GlüStV 2021 vorliegen. Spieleinsätze riskieren, bet sportwetten bonus code ohne einzahlung die in keinem Verhältnis zum Einkommen oder Vermögen stehen. Es sind Nachweise zu den angegebenen Gründen vorzulegen. Im Falle eines Betreuungsverhältnisses genügt die Vorlage des Betreuerausweises für die zu sperrende Person. Häufig gestellte Fragen (FAQ) für Spieler*innen zum Spielersperrsystem OASIS GlüStV 2021 stehen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Darmstadt zur Verfügung.
Vorerst die Kugel im Roulettekessel belassen
Anträge auf Selbst- und Fremdsperre können für alle o.g. Glücksspielformen verwendet und unter Beifügung eines Identitätsnachweises (z. online bei Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht werden oder beim Veranstalter bzw. Vermittler des jeweiligen Glücksspiels eingereicht werden. Als zentrale Maßnahme zum Spielerschutz ist die Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung an das anbieterübergreifende Sperrsystem OASIS angeschlossen. Da 1&1 genauso wie viele andere Webhoster mehrere Netzkennungen auf einem Server im "Shared Hosting"-Verfahren unterbringe, würden "99 Unschuldige mit einem Schuldigen hängen". Ähnlich sehen dies etwa die Anbieter Deutsche Telekom oder Hansenet.
Hilfe für Betroffene
Die Spielersperre schließt gesperrte Spieler*innen von Glücksspielangeboten aus. Sie kann sowohl durch Spieler*innen selbst, als auch durch Angehörige oder Anbieter von Glücksspiel erfolgen. Die Sperrdatei wird vom Land Hessen, vertreten durch das Regierungspräsidium Darmstadt, geführt. Sie besteht auf der Grundlage des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV 2021). Von problematischem oder pathologischem Glücksspielverhalten Betroffene haben die Möglichkeit, sich mit einem Sperrantrag gleichzeitig für folgende Glücksspiele sperren zu lassen: Geldspielgeräte und Warenspielgeräte mit Gewinnmöglichkeit in Spielhallen und Gaststätten Lotterien, die häufiger als zweimal pro Woche veranstaltet werden Lotterien, die der gewerblichen Spielvermittlung entsprechend § 3 Abs.
Glücksspiel-Werbung blockieren - So schützen Sie sich online vor unerwünschten Anzeigen
8 GlüStV 2021 unterliegen. Auch die Beantragung einer Fremdsperre für eine spielsuchtgefährdete Person ist für diese Glücksspielformen möglich. Eine Selbstsperre kann auf zwei Wegen erfolgen: auf Antrag der Spieler*innen an die zuständige Glücksspielaufsichtsbehörde oder auf Antrag der Spieler*innen an Glücksspielanbieter, die die Sperre dann eintragen Mit dem Antrag auf Selbstsperre ist ein Identitätsnachweis (Personalausweis, Pass, ausländischer Ausweis, anderes geeignetes Dokument) vorzulegen. Eine Fremdsperre erfolgt durch Angehörige oder Glücksspielanbieter. Bei Fremdsperren muss ein Sperrgrund gemäß § 8a Abs. Hintergrund des Vorstoßes aus Hessen ist der neue Glücksspielstaatsvertrag, der Anfang 2008 in Kraft trat.
| Auswirkung | Beschreibung | Mögliche Konsequenz für Nutzer |
|---|---|---|
| Zugangsverlust | Webseite/App ist von Deutschland aus nicht mehr erreichbar | Kein Zugriff auf Guthaben oder laufende Wetten |
| Finanzielle Risiken | Einzahlungen sind möglich, Auszahlungen blockiert | Verlust von Geldeinlagen, kein Rechtsschutz |
| Datenrisiko | Illegale Anbieter unterliegen keinem deutschen Datenschutz | Missbrauch persönlicher und finanzieller Daten |
| Kein Spielerschutz | Fehlen von Limits, Selbstsperre oder Beratung | Erhöhtes Sucht- und Verschuldungsrisiko |
Damit werden nach einer Übergangszeit von Januar 2009 an praktisch alle nicht-staatlichen Lotterien, Sportwetten und Spiele wie Pokern im Internet unzulässig. Offiziell soll damit das Entstehen von Süchten verhindert werden.
- Wie Nutzer umgangene Sperren mit VPN-Diensten umgehen können
- Die Problematik von Mirror- und Ersatzdomains gesperrter Seiten
- Mobile Apps und deren Sperrung über App-Stores (Google Play, Apple App Store)
- Die begrenzte Wirksamkeit von Sperren bei ständig neuen Webadressen
- Beste Fußball Wettanbieter 2025
- Sportwetten ohne LUGAS und PayPal als Einzahlungsoption
- Die besten Wetten heute | Top-Tipps für maximale Gewinne
- Baccarat im Live Casino: Wo Sie die besten Limits finden
- Regeln und Bedingungen des Casino X1
- Scommesse live: mercati disponibili e chiavi di lettura dei match in tempo reale
- Les meilleurs sites pour parier sur la F1
