Wie kann man der GGL unerlaubtes Glücksspiel melden?

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Insgesamt kann nur eindringlich davon abgeraten werden, Werbebanner oder sonstige Online- Werbung für illegale Glücksspiele auf seiner privaten Homepage zu platzieren. Denn juristischer Ärger ist in einem solchen Fall vorherprogrammiert. So wie in öffentlichen Spielhallen gibt es in Deutschland Gesetze und Regelungen zu den Spielerschutzmaßnahmen bei Glücksspielen im Internet. Die zentrale Aufgabe der staatlichen Aufsicht und Kontrolle über legale Glücksspielangebote im Internet haben die Bundesländer der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) übertragen.

Januar 2005

Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei der Homepage um eine private oder geschäftliche handelt. § 284 Abs.4 StGB verlangt keine kommerziellen Absichten. In der rechtswissenschaftlichen Literatur gibt es angesichts dieses uferlosen Tatbestandes zahlreiche kritische Stimmen, die die Norm restriktiv interpretieren wollen. Auch der BGH hat erst kürzlich in der „Schöner Wetten“-Entscheidung (Urteil vom 1. April 2004 - I ZR 317/01, ) ausdrücklich betont, dass die Strafrechtsnorm des § 284 StGB insbesondere im Lichte der Grundrechte eng auszulegen.

Vorläufige Spielmöglichkeit

So ist z.B. die redaktionelle Berichterstattung über ein österreichisches Unternehmen in einer deutschen Zeitung grundsätzlich nicht zu beanstanden, da der journalistischen Berichterstattung aufgrund der Meinungs- und Pressefreiheit (Art. 5 I GG) eine besondere Privilegierung zukommt. Zwar ist diese Entscheidung des BGH zu begrüßen, sie darf jedoch auch nicht überbewertet werden, da es sich um einen besonderen Einzelfall handelte. Somit ist davon auszugehen, dass auch zukünftig die überwiegende Anzahl der deutschen Staatsanwaltschaften und Gerichte das Platzieren von Online-Bannern für in Deutschland nicht genehmigte Online-Casinos oder Sportwetten als Straftat nach § 284 Abs.4 StGB auffassen wird. Die Behörde sorgt für die Umsetzung und Einhaltung der umfangreichen Maßnahmen, die der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) für Glücksspiele im Internet gesetzlich definiert und vorschreibt, um den Spieler- und Jugendschutz und die Verhinderung von Wett- und Glücksspielsucht präventiv zu gewährleisten.

  • Verbreitung von Online-Casino-Werbung über soziale Medien und Influencer
  • Targetierte Werbung basierend auf Nutzerdaten und Interessen
  • Verwendung von Promo-Codes und Bonusangeboten in Anzeigen
  • Sponsoring von Sport-Streams und E-Sport-Events

Die Spielerschutzmaßnahmen des GlüStV 2021 bestehen zum einen aus Vorgaben an Anbieter für den Erhalt einer Erlaubnis und zum anderen aus gestärkten Aufsichtsmöglichkeiten für die Überwachung der Regeln. Neben den allgemeinen Vorgaben, die im Folgenden vorgestellt werden, schreibt der GlüStV 2021 außerdem konkrete Spielerschutzmaßnahmen für die einzelnen Glücksspielarten vor.

Ende 2009

Ist es zulässig, Werbebanner von (illegalen) Online-Casinos oder Sportwetten auf einer privaten Homepage zu platzieren? Sind 50 Cent-Gewinnspiele nach dem Glücksspiel-Staatsvertrag verboten? Frage auseinander, so ist es empfehlenswert, zunächst zwischen der strafrechtlichen Beurteilung auf der einen Seite und der zivilrechtlichen auf der anderen Seite zu differenzieren. Relevant ist hier § 284 Abs.4 StGB, wonach das „Werben“ für ein verbotenes Glücksspiel mit einer Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr bedroht ist. Diese Regelung wurde erst Anfang 1998 eingeführt, weil zunehmend ausländische Glücksspiel-Veranstalter auf den Markt drängen, die sich durch ihren Sitz im Ausland der deutschen Strafverfolgung entziehen.

Das muss Werbung für Online-Glücksspiel beinhalten

Um wenigstens den in Deutschland handelnden Gehilfen begegnen zu können, wurden auch etwaige Werbehandlungen unter Strafe gestellt. Die Gerichte verstehen unter „Werben“ das planmäßige Vorgehen mit dem für den Durchschnittsadressaten erkennbaren Ziel, andere für etwas zu gewinnen. Dabei kann sich die Werbung sowohl cas online casino schweiz gutschein an die Öffentlichkeit als auch an einzelne Personen richten. Es ist nicht erforderlich, dass später auch tatsächlich ein Spiel zustande kommt. Unzweifelhaft fällt unter den Begriff des Werbens auch das Platzieren von Werbebannern oder sonstigen Online-Werbemitteln auf einer privaten Homepage. Ein wesentliches Ziel ist es, das Glücksspielbedürfnis der VerbraucherInnen in legale und beaufsichtigte Bahnen zu lenken und die bestehende Suchtgefahr insbesondere durch Präventionsmaßnahmen einzudämmen.

  • Werbung in Fachmagazinen und auf Branchenmessen
  • Direktmarketing per E-Mail an registrierte Nutzer
  • Telefonwerbung nur mit ausdrücklicher Einwilligung
  • Printwerbung in bestimmten, adulten Zielgruppen-Publikationen

Durch die Glücksspielanbieter sind im Rahmen des Erlaubnisantrages der GGL gegenüber unter anderem die nachstehenden Anforderungen nachzuweisen.

Prüfungspflicht? Ja – Intensive rechtliche Kontrolle von Lizenzen? Nein

Ein wenig anders ist die Situation im Zivilrecht. § 284 StGB) besteht nur dann, wenn der Betreiber der Homepage sich im geschäftlichen Verkehr bewegt. Da es sich in unserem Fall um eine private Homepage handelt, würde somit das Wettbewerbsrecht eigentlich ausscheiden. Nun passiert aber etwas, was viele Homepage-Inhaber übersehen: Durch die Schaltung des Werbebanners oder sonstiger Online-Werbemittel verlässt die Webseite den Bereich des Privaten und betritt den des Kommerziellen. Nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung reichen dafür bloße Werbebanner oder Pop-Ups aus.

Ist Werbung für Sportwetten erlaubt?

v. 11. März 2004 - I ZR 304/01, ) noch einmal betont, dass an das Merkmal des „geschäftlichen Verkehrs“ keine hohen Anforderungen zu stellen sind. Unerheblich ist dabei, ob und in welchem Umfang dem Homepage-Inhaber vermögenswerte Leistungen durch die Werbebanner überhaupt zufließen. Grundsätzlich ausreichend ist das cas online casino bonus ohne einzahlung österreich objektive Platzieren des Werbemediums auf der Webseite. Sie werden durch die GGL regelmäßig und anlassbezogen auf deren Einhaltung überprüft.

Verstoß gegen Wettbewerbsrecht?

Zwar ändert sich nichts an der Vorgabe, dass Glücksspiel-Werbung für Minderjährige verboten ist, dennoch gibt es für Anbieter vorteilhafte Änderungen. Der saarländische Landtag erwartet von sämtlichen deutschen Aufsichts- und Regulierungsbehörden, dass sie sich für die Verhinderung unerlaubten Glücksspiels einsetzen. Es sei laut Pressemitteilung das Ziel aller Parteien, dass der Glücksspielmarkt reguliert werde und unerlaubte Angebote nachhaltig eingedämmt würden. Werbung für Glücksspiel war in Deutschland lange Zeit stark eingeschränkt, doch es gelten nun neue Regeln. Dazu gehört, dass Glücksspielwerbung nicht zwischen 06:00 und 21:00 Uhr ausgestrahlt werden darf.

Online-Glücksspiel-Werbung: Diese Inhalte sind verboten

Das betrifft nicht nur TV- und Rundfunkwerbung, sondern auch Werbemaßnahmen im Internet. Slots, Poker und sämtliche andere Casinospiele sind davon betroffen. Gleichzeitig darf die Werbung keinesfalls übermitteln, dass der Spieler durch besondere Strategien und Geschick Einfluss auf das Glücksspiel nehmen kann. Des Weiteren ist jeglicher Hinweis darauf, dass Glücksspiel eine adäquate Möglichkeit zum Geldverdienen sei, grundsätzlich verboten. Auch die Suggestion, dass Spieler finanzielle Probleme durch die Teilnahme an Pokerspielen und Co. Es muss auf der Startseite der Webseite ersichtlich sein, dass der Anbieter über eine deutsche Erlaubnis verfügt und von der GGL beaufsichtigt wird.

Medium Budgetanteil 2021 (%) Budgetanteil 2024 (%) Trend
TV 45 30 Rückläufig (Sendezeitbeschränkungen)
Online-Video 25 35 Stark steigend
Affiliate/Partner 15 20 Leicht steigend
Außenwerbung/Print 10 5 Stark rückläufig
Sonstige (Radio, Events) 5 10 Leicht steigend

Der Anbieter hat dabei die Möglichkeit, das offizielle GGL Prüf- und Erlaubnissiegel zu verwenden.

  • Pflicht zum Anzeigen des Risikohinweises "Glücksspiel kann süchtig machen"
  • Mindestschriftgröße und Anzeigedauer für Schutzhinweise in TV-Spots
  • Verlinkung zu Hilfsangeboten wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Sperrsysteme wie OASIS müssen in der Werbung erwähnt werden

Mit der Erteilung der Erlaubnis wird der Anbieter in die amtliche Whitelist aufgenommen.

Das ist neu oder ändert sich

Eine andere Bewertung kann sich allenfalls dann ergeben, wenn der Homepage-Betreiber keinen Werbebanner schaltet, sondern einen bloßen Link setzt. v. 19.12.2000 - 6 U 51/00, ) geurteilt, das ein bloßer Link von einer rein privaten Seite auf eine dritte, kommerzielle Seite noch keine Geschäftsmäßigkeit begründet. Hierbei gilt es jedoch immer die Besonderheiten des Einzelfalls zu berücksichtigen. Geschieht z.B.

Intransparente Bonusbedingungen

die Verlinkung in der verdeckten Absicht, die Drittseite wirtschaftlich zu fördern, liegt auch hier geschäftliches Handeln vor. Eine weitere Voraussetzung für einen wettbewerbsrechtlichen Anspruch ist, dass die betreffenden Webseiten als Mitbewerber in Konkurrenz zueinander stehen. v. 7. April 2004 - 1 C 5/04) entschieden, dass eine Suchmaschine, die auf eine ausländische, in Deutschland verbotene Glücksspiel-Seite linkt, nicht von einer deutschen Spielbank in die Haftung genommen werden kann, weil zwischen den Parteien kein Wettbewerbsverhältnis besteht. Für die Teilnahme an Glücksspielen im Internet ist ein persönliches Spielkonto bei dem jeweiligen Anbieter erforderlich. Eine Spielteilnahme ohne Spielkonto ist gesetzlich nicht erlaubt.

Welche Auswirkungen hat das Verbot auf illegale Glücksspielanbieter?

Zuwiderhandlungen können rechtliche Konsequenzen für den Anbieter nach sich ziehen. Die verantwortlichen Glücksspielaufsichten stehen in enger Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden, dem Bundeskartellamt, der Bundesnetzagentur, den Landesmedienanstalten und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Landesmedienanstalt Saarland ist sich der neuen Verantwortung ihrer Aufgaben bewusst. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gefahr der Glücksspielsucht keinesfalls zu vergessen, sondern weiterhin ernst zu nehmen. Entsprechende Einschränkungen der zugelassenen Werbemaßnahmen und eine Regulierung der Ausstrahlungszeiten sollen insbesondere gefährdete Personen und vor allem Kinder davor schützen, du früh mit dem Thema Glücksspiel konfrontiert zu werden.

Internet-Glücksspielwerbung: Zusammenarbeit mit anderen

Die Landesmedienanstalt ist verpflichtet, mit sämtlichen, bedeutsamen Behörden zu kooperieren, und auch, falls notwendig, Daten zur Regulierung des Glücksspiels auszutauschen. Durch die gegebenen Optionen, Glücksspielanbieter bei Bedarf zu sperren, steht der Erfüllung dieser Aufgabe nun auch theoretisch nichts im Weg. Auch das sicherste Online Casino 2026 – beziehungsweise dessen Betreiber – ist angehalten, zur optimalen Einführung der neuen Regelungen in Deutschland die geltenden Vorschriften schon im Vorfeld zu beachten, um anschließende Probleme zu vermeiden. Das Buch von RA Dr. Bahr: "Glücks- und Gewinnspielrecht" Die Bedeutung des Geldwäsche-Gesetzes für Spielbanken-Spieler Hausverlosung in Deutschland: Mit beiden Beinen im Gefängnis? Dabei gelten unter anderem durch die im Folgenden aufgeführten Regelungen des Paragraph 6 GlüStV 2021: Pro Anbieter darf nur ein Spielkonto eröffnet werden, Der Anbieter muss die Identität jedes Menschen, der sich anmeldet, überprüfen, um weitere Spielerschutzmaßnahmen wie beispielsweise die Unterbindung des Spielens bei mehreren Anbietern gleichzeitig umsetzen zu können, Der Schritt der Anmeldung darf auf keinen Fall übersprungen und muss vor Spielbeginn durchgeführt werden. Zur Einrichtung des Kontos müssen folgende persönliche Daten angegeben werden: Vor- und Nachname, Geburtsname, Geburtsdatum und -ort, Wohnanschrift.

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